Überblicksführung: Höhepunkte der Hofburg Innsbruck

Kaiserliche-Hofburg

Überblicksführung: Höhepunkte der Hofburg

Auf Abenteuerreise in eines der schönsten Gebäude Tirols: die Prunkräume Maria Theresias, das exklusiv ausgestattete Kaiserin-Elisabeth-Appartement und die höfische Einrichtung vom Barock bis ins 20. Jahrhundert.

Montag bis Samstag um 14 Uhr

Dauer 1 Stunde auf Deutsch und Italienisch

Englisch und Französisch auf Anfrage,

Führungsbeitrag: Erwachsene € 3; Kinder: € 2 bzw. für Gruppen € 40/60 pauschal

Informationen und Anmeldungen: Hofburg Innsbruck

Telefon: 0512/58 71 86-19

E-Mail: hofburg.ibk@burghauptmannschaft.at

 

Das Helbinghaus

Helbinghaus

Herzog-Friedrich-Straße 10, Altstadt

So mancher Tourist ist in seiner Begeisterung für das Goldene Dachl bestimmt schon am wunderschönen Helblinghaus vorbeigelaufen ohne es überhaupt zu bemerken. Ob seine Lage schräg gegenüber dem Wahrzeichen Innsbrucks nun günstig oder ungünstig ist, darüber lässt sich streiten. Fest steht allerdings, dass das Prachtgebäude auf jeden Fall einen kurzen Halt wert ist.

Errichtet wurde dieses Bürgerhaus im 15. Jahrhundert und einige Teile wie die Spitzbögen oder der Erkerschmuck weisen noch heute auf den damaligen spätgotischen Baustil hin. 1730 schmückte Anton Gigl das Haus mit Stuckdekorationen aus üppigen Blumensträußen und -ranken, Fruchtbündeln, Muscheln, Akanthusblättern, Masken und Putten, die für das Frührokoko typisch waren.
Der Name Helblinghaus geht auf Sebastian Helbling zurück, der Anfang des 19. Jahrhunderts im Erdgeschoß ein Café betrieb.

Der Flüsterbogen

Fluesterbogen

Hofgasse 12

Mitten in der untertags oft mit Touristen vollgesteckten Altstadt gibt es aber noch eine Sehenswürdigkeit, die nicht sofort hervor sticht. In der Hofgasse 12 befindet sich auf den ersten Blick nur ein Souvenierladen. Wer nächtens hier vorbei spaziert wird vielleicht das eine oder andere seltsame beobachten.Das spätgotische Portal aus Höttinger Breccie wird auch als „Flüsterbogen“ bezeichnet:  Flüstert man ein Wort auf der einen Seite in eine der Kehlungen, kann man es auf der anderen Seite des Bogens gut hören.

Erzherzog Sigmund ließ um 1490 das gotische Haus errichten und stellte es seinem Leibriesen Niclas Haidl zur Verfügung, der mit einer natürlichen Tochter des Erzherzogs verheiratet war. Als Baumeister ist Niclas Türing d. Ä. anzusehen. Die ebenfalls von Niclas Türing geschaffene Statue des Riesen stammt von dessen Grab. Auffallend im Vergleich zu den Nebenhäusern sind die hohen Stockwerke. Das Haus ist viergeschossig mit spätgotischem Fassadenschmuck. Im Erdgeschoss befindet sich ein schönes Sterngewölbe. Die Figur des Burgriesen, dessen Nische im ersten Stock zu sehen ist, befindet sich im Alten (Historischen) Rathaus.Der in Stein gehauene Türbogen ist nämlich ein ganz besonderer. Er hat schon viele Geheimnissen gelauscht, die von einer Seite zur anderen geschallt sind, ohne, das sie auch nur der aufmerksamste Spaziergänger hätte hören können. Der Bogen weiß seine Geheimnisse zu wahren.

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