Schloss Ambras

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Umgeben von einem idyllischen Schlossgarten liegt Schloss Ambras hoch über Innsbruck.

Es wurde erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt und fiel 1363 an die Habsburger, die es später zum Prunkschloss ausbauten.

Die prachtvollen Ambraser Kunstsammlungen mit der Wunderkammer, den Rüstkammern und dem Antiquarium, die von Erzherzog Ferdinand II. gegründet wurden, sind noch heute im Schloss untergebracht. In der Habsburger Porträtgalerie sind über 200 Bilder ausgestellt, darunter auch Arbeiten bekannter Künstler wie Lukas Cranach, Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck oder Diego Velásquez. Das Erdgeschoss des Hochschlosses beherbergt eine Sammlung spätmittelalterlicher Bildwerke sowie den Georgsaltar Kaiser Maximilians I.

Innsbrucker Hofkirche

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Die Innsbrucker Hofkirche, auch Schwarz-Mander-Kirche genannt, ist mit dem Grabmal Kaiser Maximilians I. Tirols bedeutendstes Kunstdenkmal und zählt zu den großartigsten Kaisergräbern in Europa.

28 überlebensgroße Bronzestatuen, die die Verwandtschaft Kaiser Maximilians und seine Vorbilder darstellen, flankieren das Hochgrab. Marmorreliefs mit Szenen aus dem Leben des Habsburgers schmücken das Kenotaph. Weitere Sehenswürdigkeiten in der Hofkirche sind die über 450 Jahre alte Ebert-Orgel, das Grabmonument Andreas Hofers sowie die Silberne Kapelle mit dem Silberaltar und den Grabmälern Erzherzog Ferdinands II. und seiner Gemahlin Philippine Welser.

Die Hofkirche ist Zeugnis einer weit über den deutschen Sprachraum hinausgehenden europäischen Hofkunst, für die Maximilian I. und Ferdinand I. die besten Künstler ihrer Zeit wie Albrecht Dürer, Peter Vischer d. Ä., Alexander Colin u. a. beschäftigten. Die von den Habsburgern geprägte Hofkunst in Innsbruck ist international, jedoch auch lokalen Traditionen verbunden. Kaum eine andere Herrschergestalt ist im Gedächtnis der Bevölkerung so lebendig geblieben wie Maximilian I. (1459-1519). Mit seinem Namen verbindet sich die zentrale Stellung Innsbrucks in Europa zu jener Zeit.

 

Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum

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DAS TIROL PANORAMA mit Kaiserjägermuseum nimmt den „Mythos Tirol“ in all seiner Widersprüchlichkeit und Faszination unter die Lupe.

Es beherbergt das größte Kunstwerk Tirols: das Innsbrucker Riesenrundgemälde. Das Panoramabild zeigt auf knapp 1.000 m² Fläche in atemberaubender 360-Grad-Sicht den Tiroler Freiheitskampf vom 13. August 1809.

Die Ausstellung „Schauplatz Tirol“ erzählt mit spannenden, überraschenden, mitunter auch skurrilen Exponaten Geschichten über die Menschen, ihre Religion, die Natur und Politik. Ein Ausstellungsbereich mit Objekten aus den Beständen des Tiroler Kaiserschützenmuseums zeichnet die bewegte Geschichte der Kaiserschützen nach.

DAS TIROL PANORAMA ist unterirdisch mit dem Kaiserjägermuseum verbunden. Dieses gibt als Regimentsmuseum der Tiroler Kaiserjäger Einblick in die Militärgeschichte Tirols vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.

DER BERGISEL–EIN GESCHICHTSTRÄCHTIGER ORT

Das Museumsensemble befindet sich auf dem Bergisel, in Fußnähe der Sprungschanze. Vor über 200 Jahren war der 746 Meter hohe Hügel Schauplatz einer legendären Schlacht, in der Tiroler Freiheitskämpfer ein bayrisches Heer unter französischem Kommando in die Flucht schlugen. Heute ist dieser Ort ein beliebtes Ausflugsziel im Süden von Innsbruck mit fantastischem Panoramablick über die Landeshauptstadt und auf die Nordkette. Zum Gesamtensemble am Bergisel gehört die Panoramarunde. Der rund 2,2 km lange Weg beginnt beim Museum und verläuft rund um den Bergisel. Der Rundwanderweg besticht durch vielfältige Ausblicke auf Stadt und Natur und schlägt darüber hinaus eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart.

Ferdinandeum

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Das Ferdinandeum bietet einen Rundgang von der Steinzeit bis in die Gegenwart – eine Zeitreise von über 30.000 Jahren.

Zu sehen sind Meisterwerke wie der „Altar von Schloss Tirol“ (1370/72), der älteste erhaltene Flügelaltar des Alpenraums, der „hl. Hieronymus“ (um 1525) von Lukas Cranach d. Ä. oder die Reliefs des Goldenen Dachls (1494/1500).

Besonderheiten sind auch die exquisite Niederländersammlung – darunter Rembrandt und Brueghel – schöne Biedermeier-Exponate und wertvolle Musikinstrumente u. a. von Jakob Stainer. In der Modernen Galerie finden sich Arbeiten von Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Albin Egger-Lienz, Max Weiler, Alfons Walde und Markus Prachensky.

Tiroler Volkskunstmuseum

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Das direkt an die Hofkirche angrenzende Tiroler Volkskunstmuseum ist mit seiner umfangreichen Sammlung aus dem historischen Tirol eine kulturhistorische Besonderheit.

Mit seiner umfangreichen Sammlung präsentiert es bemerkenswerte Facetten der Kultur Tirols und deren Bedeutung für die Gegenwart.

Luzifer, die schaurig-schillernde Figur aus dem Nikolausspiel, steht am Beginn des Museums. Er eröffnet den BesucherInnen neue Sichtweisen und regt zum Nachdenken an. Die Studiensammlung präsentiert eine Fülle an Objekten zu den Bereichen Handwerk, Hausindustrie sowie zu Hab und Gut.  Das vielfältige Museum zeichnet im „Prallen Jahr“ die üppigen Feste und Feiern nach. Das „Prekäre Leben“ geht auf die Sorgen und Ängste der Menschen ein.

Eine Besonderheit sind die getäfelten Stuben. Historische Trachten Tirols sowie Krippen vom 18. Jahrhundert bis heute sind weitere Höhepunkte.

Eine multimediale Vorschau vermittelt eindrucksvoll die historischen Hintergründe zur Hofkirche und zu Kaiser Maximilian I.

 

Museums-Tipp: AUDIOVERSUM

Audioversum

Das interaktive Museum rund ums Hören in Innsbruck – für Groß und Klein.
Wilhelm-Greil-Strasse 23, 6020 Innsbruck

Das AUDIOVERSUM entführt Groß und Klein in die Wunderwelt des Hörens. Freuen Sie sich auf beeindruckende Hörerlebnisse für die ganze Familie. Seien Sie gespannt auf fesselnde Installationen und Exponate – realisiert mit außergewöhnlichen Technologien. Über 1.000 m² laden Sie ein zum Mitmachen, Mithören, Verstehen und Staunen.

Sonderausstellung „So hören Tiere“

Das Tierreich steckt voller Hör-Überraschungen. Ob grüne Grashüpfer, graue Dickhäuter, kleine Vampire oder die Giganten des Meeres – sie alle haben erstaunliche Fähigkeiten, ihre Umgebung akustisch wahrzunehmen. Wo ihre Ohren sitzen, wie sie Beute aufstöbern und mit den Artgenossen kommunizieren, zeigt das AUDIOVERSUM in der neuen Sonderausstellung „So hören Tiere“.

Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag: 9.00 bis 17.00 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage: 10.00 bis 17.00 Uhr
Montag Ruhetag

Weitere Informationen unter: http://www.audioversum.at/