LEOKINO – alternatives Kino

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Anichstraße 36, täglich geöffnet ab 15:30 Uhr

Das Leokino ist eine der bedeutensten Spielstätten für alternatvies Kino abseits des Mainstreams in Westösterreich.

1998/1999 wurde das Leokino in der westlichen Innenstadt mit zwei Sälen adaptiert und wird seither  vom Otto Preminger Institut betrieben. Die Wurzeln des Leokinos gehen zurück auf die Anfänge der katholischen Arbeiterbewegung in Tirol an der Wende zum 20. Jahrhundert. Es handelte sich zunächst um einen 1901 eröffneten Vereinssaal für die diversen Sektionen des Katholischen Arbeitervereins für Innsbruck, KAVI. Dieser wurde nach Papst Leo XIII. benannt, der mit der Sozialenzyklika die Grundlagen für die moderne katholische Soziallehre gelegt hatte. Nach dem Anschluss Österreichs an das deutsche Reich wurde das Vermögen des KAVI beschlagnahmt, so auch der Leosaal. Nach 1945 wurde die von Fliegerbomben und Plünderern stark beschädigte Liegenschaft nach Verhandlungen dem KAVI wieder zurückgegeben. Es kam der Gedanke auf, aus dem Vereinssaal ein Kino zu machen. Dieses wurde 1956 eröffnet und mit 458 Sitzplätzen vom KAVI betrieben. 1978 wurde es vom Betreiber des Metropolkino, eines der größten Kinos in Innsbruck, gepachtet. 1998/1999 wurde das Kino restauriert und dem modernen Kinobetrieb angepasst.

Weitere Informationen und das aktuelle Kinoprogramm finden Sie auf der Leokino-Homepage.